Startseite » Aktionen » Besuch in Weimar und Buchenwald

Besuch in Weimar und Buchenwald

Das Sozialwerk St.-Georg besuchte jetzt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Unterstützung von Familien, Senioren und Kindern e.V. (FSK) die Gedenk- und Mahnstätte in Buchenwald. Die Führung in dem ehemaligen Arbeitslager hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei den Teilnehmern.

Nur wenige Kilometer entfernt von der Klassikerstadt Weimar ließ die SS 1937 ein Konzentrationslager errichten. Sein Name „Buchenwald“ wurde zum Synonym für die nationalsozialistischen Verbrechen. Es kamen über 56.000 Menschen zu Tode. Besonders der Besuch des ehemaligen Krematoriums war doch für einige schockierend. Aber auch nach der Befreiung durch die Amerikaner fand das Leiden in Buchenwald kein Ende. Die Sowjets richteten ebenfalls ein Lager ein.

Das Speziallager Nr. 2 wurde ab August 1945 in Teilen des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald eingerichtet. Es unterstand dem sowjetischen Geheimdienst NKWD und wurde streng von der Außenwelt isoliert. Kontakte der Internierten zu ihren Angehörigen waren verboten. Anfangs diente das Speziallager Nr. 2 vor allem zur Internierung von Personen aus Thüringen. Hier kamen über 7000 Menschen ums Leben.

„Man darf nie vergessen, was hier von rechten und linken Radikalen für Verbrechen an den Menschen begangen wurden. Wenn man sich das vor Augen hält, weiß man, wie gut es uns heute geht und dass wir unseren Staat verteidigen müssen. So etwas darf nie wieder geschehen,“ sagte Axel Zappe vom Sozialwerk St.-Georg.

Am zweiten Tag stand der Besuch der Stadt Weimar auf dem Programm. Auf den Spuren von Goethe und Schiller fand eine gelungene Stadtführung statt.

„Es ist schon ein Kontrast. Auf der einen Seite das Lager Buchenwald mit seinen Verbrechen und auf der anderen Seite die Kulturstadt Weimar,“ sagte Axel Zappe abschließend.